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Montag, 24. Mai 2010

Machu Picchu, der Schatz der Inkas

Peru gehört zu den Länder welches die interessantes Natur und Kulturwunder der Welt vereinigt. Da ist zum Beispiel der Titicacasee, der höchste befahrbare See der Welt, der Amazonas mit dem noch wenig erschlossenem Urwald oder der tiefste Canyon der Welt, der Cotahuasi. An kulturellen Wundern steht ganz vorne die archäologische Fundstelle Machu Piccu. Dieses neue Weltwunder wurde 1911 vom amerikanischen Archäologen Bingham wieder entdeckt. Wer von Machu Picchu spricht denkt natürlich zuerst an die sagenumwobenen Welt der Inka.
Bei Machu Picchu handelt es sich um eine Kultstätte der Inka aus dem 15 Jh. welches vom ersten Inka König Tawantinsuyu stammt. Die Fundstelle besteht aus eindrucksvollen Steingebäuden welche sich in in den höheren Teil Hanan und den niederen Tiel Hurín auf teilen. Im oberen Teil finden wir den Sonnentempel einige Paläste und vor allem das Intihuatana, ein unbekanntes Bauwerk von dem man nimmt an das es sich dabei um einen Altar, eine Sonnenuhr oder um ein Observatorium handelt.
Im unteren Teil befinden sich die einfacheren Gebäude wie Wohnhäuser, Werkstätten etc.. Zwischen der oberen und der unteren Stadt gibt es einige Wege und enge Gasen, fast immer in Form von steilen Treppen die die bekannten Terrassen kreuzen. Wahrscheinlich umschloss eine Mauer die Zeremonialgebäude.
Der vielleicht interessanteste Teil von Machu Picchu befindet sich im Norden des Heiligtums im oberen Teil der Festung. Hinter dem heiligen Stein gibt es eine Treppe die zum Wayna Picchu dem jungen Berg hinaufführen. Man sollte auf jeden Fall die Stufen zu diesem Berg hinaufsteigen um die wunderbare Aussicht über die archäologische Fundstelle zu geniessen. Dort auf einer Höhe von 2720 Metern bieten sich die besten Ausblicke auch über den heilige Fluss Urubamba und die umliegenden Täler.
Um nach Machu Picchu zu kommen ist die bequemste Möglichkeit mit dem Zug zu fahren. Er fährt von Cusco bis zum Ort Aguas Caliente. Dafür benötigt dieser vier Stunden. Von Aguas Caliente nimmt man dann einen Autobus der einem in zwanzig Minuten zur archäologischen Fundstelle bringt.
Für die sportlichen Besucher von Machu Picchu gibt es einen Trekking Pfad. Beim dem sog. Inka Trail handelt es sich um einen Weg der schon von den alten Inka benutzt wurde und Teil eines ausgedehnten Wegsystems dieser Bewohner war. Der Inka Trail beginnt in Cusco und dauert normalerweise vier Tagen.
Wegen der vielen Sehenswürdigkeiten die es bei der Fundstelle gibt wurde Machu Picchu zu einem der sieben neuen Weltwunder gewählt was natürlich eine besondere Auszeichnung ist.

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